Westfalen in Brüssel

Die Kommission für europäische und regionale Zusammenarbeit, meistens kurz Europakommission genannt, war am Anfang März bei der Landesvertretung NRW in Brüssel zu Gast. Die FDP-FW-Fraktion im LWL war mit ihrem Gremiumsmitglied Alexander Arens vertreten.

 

Wie die übrigen Teilnehmer zeigte er sich beeindruckt, mit welch geringer Personalstärke der Deutsche Landkreistag (DLT) und der Städte und Gemeindebund (DStGB) hier in Brüssel netzwerken und Vorhaben von Europaparlament, Rat und Kommission auf ihre Auswirkungen für Kommunen und Regionen in Deutschland abklopfen. Als aktuellen Schwerpunkt nannte Tanja Struve dazu u.a. die Überarbeitung der Vergaberichtlinien.

Der Vorsitzende der Europakommission, Marco Morten Pufke, übergab gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe, Klaus Baumann, Landesdirektor Dr. Georg Lunemann und LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger das Banner „1250 Jahre Westfalen“ an die Vertreterin der NRW Landesvertretung.

Über Funktion und Arbeit des Europaparlaments informierte man sich anschließend bei einer Besichtigung dieser zentralen europäischen Institution.

 

Vor der Heimfahrt am folgenden Tag wurde im Rahmen einer Stadtbesichtigung das Atomium angesteuert. Mit seinen neun Kugeln steht es für die Elementarzelle einer Eisenkristallstruktur, was als Hinweis auf die frühere Prägung weiter Teile Belgiens durch die Schwerindustrie gemeint war. Das Atomium wurde 1958 errichtet, als sich der Niedergang der Montanindustrie auch in Westfalen abzuzeichnen begann.

 



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